Bereitschaft

 

Die Bereitschaft Kempten ist eine Gemeinschaft des Bayerischen Roten Kreuzes. Unsere Mitglieder kommen aus den verschiedensten Bereichen des Alltags. Wir sind Maurer, Studenten, Ingenieure, Rentner oder Schüler und haben alle mindestens eine Sache gemeinsam: Wir Alle engagieren uns in unserer Freizeit ehrenamtlich beim Bayerischen Roten Kreuz. Wir Alle möchten anderen Menschen und der Allgemeinheit helfen. Dies tun wir auf unterschiedliche Weise, aber immer im Zeichen der Menschlichkeit. In unserer Bereitschaft haben wir unterschiedliche Fachkompetenzen und unsere Mitglieder bilden sich regelmäßig weiter. So sind wir neben unseren Berufen auch zu Sanitätern, Rettungsdiensthelfern, Rettungssanitätern und Notfallsanitätern geworden. Das breite Aufgabenfeld des Roten Kreuzes bietet für freiwillige Helfer mit unterschiedlicher Qualifikation die Möglichkeit, sich ehrenamtlich für die Gesellschaft zu engagieren.

 

 

Diese Ausbildungen gibt es:

 

Sanitäter/in 

Die Sanitätsausbildung ist die Grundausbildung welche jedes aktive ehrenamtliche Mitglied im Bayerischen Roten Kreuz absolviert. Mit dieser Grundausbildung können Ehrenamtliche Sanitätsdienste abhalten und als Praktikanten im Rettungswagen mitfahren. Sie unterstützen dabei Notarzt, Rettungsassistenten und Rettungssanitäter bei ihrer Arbeit und können so umfangreiche Erfahrung für ihre Sanitätsdienste sammeln. Die Ausbildungsdauer beträgt 60 Stunden.

 

Rettungsdiensthelfer/in 
Rettungsdiensthelferinnen und Rettungsdiensthelfer (RDH) werden als Fahrer von Kranken- und Rettungswagen eingesetzt. Die 320 Std. dauernde Ausbildung zum RDH besteht beim BRK aus 160 Std. Theorieausbildung mit theoretischer und praktischer Abschlussprüfung und 160 Std. Rettungswachenpraktikum. 

 

Rettungssanitäter/in 
Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter werden im Krankentransport zur Betreuung des Patienten und auf Rettungs-, Notarztwagen sowie Notarzteinsatzfahrzeugen häufig als Fahrer eingesetzt. Die Rettungssanitäterausbildung definiert sich nach den seit 1977 vom Bund- / Länder- Ausschuss für das Rettungswesen vorgegebenen Grundsätzen zur Ausbildung des Personals im Rettungsdienst (RettSanV). Dabei handelt es sich um eine 520 Std. Mindestausbildung die in 160 Std. theoretische Ausbildung, 160 Std. Klinikpraktikum, 160 Std. Rettungswachenpraktikum sowie 40 Std. Abschluß- und Prüfungslehrgang untergliedert ist. Die gesamte Ausbildung muss nach drei Jahren abgeschlossen sein.

 

Notfallsanitäter/in 

Das Berufsbild des Notfallsanitäters ist neu. Es ersetzt seit 2014 den bisherigen Rettungsassistenten und ist im Notfallsanitätergesetz geregelt. Der Notfallsanitäter versorgt eigenverantwortlich lebensbedrohlich Verletzte oder erkrankte Patienten bis zum Eintreffen des Notarztes. Er übernimmt in dieser Zeit auch invasive Maßnahmen wie das legen von venösen Zugängen und das Verabreichen von Medikamenten. Nach Eintreffen des Notarztes wird er als Assistent des Arztes tätig. Die Tätigkeit im Rettungsdienst ist mit unmittelbarem und direktem Körperkontakt verbunden. Sie beinhaltet den Umgang mit Körperausscheidungen und den Anblick von schwerstverletzten Patienten. Sowohl bei Geburten außerhalb der Klinik als auch bei der Betreuung von sterbenden Patienten ist der Notfallsanitäter ein kompetenter Helfer. Die abwechslungsreiche Tätigkeit erfordert große physische und psychische Belastbarkeit bringt aber auch ein hohes Maß an Zufriedenheit und Selbstbestätigung mit sich. Die Ausbildung zum Notfallsanitäter geschieht alternierend, d. h. die theoretische und praktische Ausbildung an der Schule wechseln sich mit praktischen Anteilen auf einer Lehrrettungswache oder in der Klinik. Ausbildungsträger sind die BRK-Kreisverbände, die auch Ansprechpartner für Bewerbungen sind.

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