Uferaufweitung mit Bootsanlegestelle für die Wasserwacht in Schwabmünchen

Veröffentlicht am 07.01.2017
Feierliche Eeinweihung der Slipanlage in Schwabmünchen
Dr. Frank Pöhler, Lozenz Müller, Matthias Schwanitz und Herrmann Kraus bei den Grußworten

Pilotprojekt mit Förderung von LEW und in Zusammenarbeit mit der BEW umgesetzt

 

„Mit der heutigen Einweihung der Uferaufweitung mit Bootsanlegestelle an der Wasserwachtstation Schwabmünchen konnten wir im Landkreis Augsburg einen neuen Meilenstein setzen.“, so das Resümee des BRK Vorsitzenden Paul Steidle des Kreisverbandes Augsburg-Land. Ein Meilenstein deswegen, weil die Zugänglichkeit zur Wertach in der Vergangenheit nur über Böschungen mit erheblichen Aufwand möglich war. Das kostete bei einer Wasserrettungsaktion wertvolle Zeit. In naher Zukunft soll an jeder Staustufe der Wertach bis nach Augsburg hinein eine sogenannte „Slipanlage“ entstehen, ähnlich der Musteranlage in Schwabmünchen.

 

So soll, in Zusammenarbeit mit dem Kraftwerksbetreiber Bayerische Elektrizitätswerke (BEW), den Lechwerken (LEW), dem Landkreis Augsburg und anliegenden Kommunen, Behörden sowie Vereinen, die Wertach nicht nur schneller für Retter erreichbar werden. Beim Bau von Slipanlagen wird auch das Ufer aufgeweitet und damit der Bereich an Land und im Fluss zugänglicher. Es entstehen Flachwasserbereiche, welche die Wertach als Naherholungsziel noch attraktiver machen.

 

Das Pilotprojekt in Schwabmünchen entstand durch die Kreiswasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes Augsburg-Land, in enger Zusammenarbeit mit der BEW und dem Fischereiverein Schwabmünchen und der Feuerwehr. Unsere Kreisverwaltungsbehörde war durch die Abteilungen Wasserrecht und Naturschutz – in enger Abstimmung mit Wasserwirtschaftsamt, Fischerei und Forst, eingebunden.

 

Das Projekt wurde im Herbst dieses Jahres mit einer Bauzeit von etwa fünf Arbeitstagen umgesetzt. Die Gesamtkosten der Slipanlage in Schwabmünchen belaufen sich auf etwa 35.000 Euro. Die Pilotanlage wird über den Förderfonds des Ökostromprodukts LEW Strom Aqua Natur finanziert. Hier investiert LEW pro abgeschlossenem Vertrag monatlich einen Euro in die Förderung regionaler Naturschutzprojekte. Zusätzlich fließt ein fixer Anteil des Verbrauchspreises in einen Förderfonds zur Entwicklung neuer Formen der Energieerzeugung aus regenerativen Energien.

 

Am 06.01.2017 wurde die Slipanlage in Schwabmünchen feierlich eingeweiht. Zahlreiche Gäste aus Politik und den befreundeten Hilfsorganisationen waren anwesend. 

 

„Mit LEW Strom Aqua Natur unterstützen unsere Kunden regenerative Energien und fördern gleichzeitig Umweltprojekte in der Region“, sagt Matthias Schwanitz, Leiter Vertrieb Privatkunden bei LEW. „In der Region konnten wir hiermit bereits viele regionale Naturschutzprojekte realisieren. 2016 haben wir damit zum Beispiel den Dschungelpfad in Gersthofen und den Moorerlebnisweg Elbsee finanziert. Wir sind stolz, dass mit der Slipanlage hier in Schwabmünchen ein weiteres Projekt hinzukommt.“ Unterstützt wurde Matthias Schwanitz von Dr. Frank Pöhler der LEW AG.

 

Der erste Bürgermeister von Schwabmünchen ,Lozenz Müller, betonte die Sinnhaftigkeit und den Mehrwert dieser Slipanlage für die Region um die Wertach. Die stv. Landrätin Sabine Grünwald unterstrich dies aus Sicht des Landkreises.

Seitens der Feuerwehr war der erste Kommandant der FFW Schwabmünchen Hubert Prechtl anwesend. Seites der Polizei durften wir den Dienststellenleiter der PI Schwabmünchen Gernot Hassmüller begrüßen. Das THW wurde duch Konstantin Wamser und der Fischereiverein Schwabmünchen durch Robert Breu vertreten.

 

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde Herrmann Kraus, Mitglied der Wasserwacht Schwabmünchen und treibender Faktor bei der Umsetzung der Slipanlage für sein außergewöhnliches Engagement mit der silbernen Ehrennadel des BRK geehrt.

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